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Messiaen-Tage 2026 erfolgreich zu Ende gegangen

Messiaen-Tage 2026 erfolgreich zu Ende gegangen

Die Messiaen-Tage 2026 sind am vergangenen Wochenende mit großem Erfolg und überwältigend positiver Resonanz zu Ende gegangen. Das deutsch-polnische Festival für Musik, Geschichte und Kunst konnte vom 1. bis 3. Mai zahlreiche Besucher:innen aus der Region und weit darüber hinaus begrüßen und entwickelte sich über alle Veranstaltungstage hinweg zu einem lebendigen, intensiv wahrgenommenen Ort des Austauschs, der Begegnung und der künstlerischen Auseinandersetzung.

Im Mittelpunkt der Mai-Ausgabe der Messiaen-Tage 2026 standen insbesondere die enge Verbindung von Musik und Geschichte. Ausgangspunkt bildete das „Quartett auf das Ende der Zeit“ von Olivier Messiaen, dessen Entstehung und Uraufführung im Kriegsgefangenenlager Stalag VIII A Görlitz bis heute als eindrucksvolles Zeugnis künstlerischer Ausdruckskraft unter extremen Bedingungen gilt. Die diesjährigen Messiaen-Tage rückten diese historische Dimension bewusst in den Vordergrund und eröffneten zugleich Räume für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur und ihren Bezügen zur Gegenwart.

Das vielfältige Programm aus Konzerten, Ausstellungen, Führungen, Diskussionen und partizipativen Formaten wurde von einem großen und engagierten Publikum angenommen und vielfach positiv aufgenommen. Besonders eindrücklich war das Werkstattgespräch, in dem Nachfahrinnen von Kriegsgefangenen des Stalag VIII A aus Frankreich anwesend waren und ihre persönlichen Familiengeschichten teilten – ein bewegender Moment, der die historische Dimension des Festivals unmittelbar erfahrbar machte.

Die Messiaen-Tage 2026 waren zugleich ein internationales Festival: Gäste aus verschiedenen europäischen Ländern kamen nach Görlitz und Zgorzelec, renommierte Musiker:innen und Künstler:innen aus ganz Europa prägten das Programm. Dazu zählten das Pariser Ensemble Écoute sowie weitere internationale Mitwirkende. Auch die weltweit renommierte polnische Komponistin Grażyna Pstrokońska-Nawratil, eine Schülerin von Olivier Messiaen, war im Rahmen des Festivals vertreten.

Künstlerische Höhepunkte setzten unter anderem das Ensemble Écoute mit dem Eröffnungskonzert „Live Act: Messiaen revisited“, die EuropaChorAkademie mit vokalen Beiträgen im Rahmen der Festivaleröffnung sowie die Sinfonietta Dresden mit dem Abschlusskonzert „Displaced Persons“.

„Die außerordentlich starke Resonanz zeigt, welche Kraft in der Verbindung von Musik und Geschichte liegt und wie sehr dieses Thema die Menschen heute bewegt“, so die Veranstalter vom Meetingpoint Memory Messiaen e.V.. „Wir sind begeistert über das große Interesse, die lebendigen internationalen Begegnungen und die Vielzahl intensiver, inspirierender Gespräche, die dieses Festival geprägt haben.“

Unser besonderer Dank gilt allen Fördermittelgebern und Partnern, die die Messiaen-Tage 2026 mit ihrem Engagement und Vertrauen ermöglicht haben. Die Realisierung des Festivals wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kleinprojektfonds Polen – Sachsen 2021–2027 unterstützt.

Ebenso danken wir der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, dem Instytut Francuski / Institut français de Pologne à Varsovie sowie den Städten Görlitz und Zgorzelec für ihre verlässliche Unterstützung.

Für die Förderung des Konzerts „Live Act: Messiaen revisited“ gilt unser Dank zudem dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), das einen wichtigen Impuls für das künstlerische Programm gesetzt hat.

Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, Referent:innen, Partnerorganisationen sowie den zahlreichen Gästen, die die Messiaen-Tage 2026 zu einem lebendigen Ort des Austauschs und der Reflexion gemacht haben.

Das Projekt wird finanziert durch die Europäische Union aus den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kleinprojektfonds Polen – Sachsen 2021- 2027.
Die Messiaen-Tage 2026 werden gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, das Instytut Francuski / Institut français de Pologne à Varsovie sowie die Stadt Görlitz und Miasto Zgorzelec.